Futtertest
| Aerobe Koloniezählung | ISO 4833-1, ISO 4833-2, 3M Petrifilm Aerobic Count Plates AFNOR 3M 01/01-09/89 |
| Nachweis von Listeria spp. |
AFNOR BRD 07/04-09/98 RAPID’L.mono-V11 |
| Nachweis von Listeria monocytogenes |
TS EN ISO 11290-1, AFNOR BRD 07/04-09/98 RAPID’L.mono-V11 |
| Nachweis und Zählung von Enterobacteriaceae |
ISO 21528-2, 3M Petrifilm Enterobacteriaceae Count Plates AFNOR 3M 01/6-09/97 |
| Zählung koliformer Bakterien (Koloniezählverfahren) |
ISO 4832 |
| Nachweis von Salmonella spp. | ISO 6579-1, AFNOR BRD 07/11-12/05 RAPID’Salmonella Agar-V10 |
| Schimmel- und Hefepilzzählung |
ISO 21527-1, ISO 21527-2, 3M Petrifilm Rapid Yeast and Mold Count Plates AFNOR 3M 01/13-07/14 |
| Zählung koagulase-positiver Staphylokokken (Staphylococcus aureus und andere Arten) |
TS 6582-3 EN ISO 6888-3 |
| Zählung von Escherichia coli |
ISO 7251, TS EN ISO 16654, ISO 16649-2, ISO 16649-3 |
| Bacillus cereus-Zählung |
ISO 7932, AFNOR BKR 23/06-02/10 COMPASS Bacillus cereus Agar |
| Bestimmung von Clostridium perfringens |
ISO 7937 |
| Nachweis von Campylobacter spp. |
ISO 10272-1 |
| Zählung sulfatreduzierender anaerober Bakterien |
ISO 15213 |
| Zählung koagulase-positiver Staphylokokken (Staphylococcus aureus und andere Arten) |
TS 6582-1 EN ISO 6888-1, 3M Petrifilm Staph Express AFNOR 3M 01/9-04/03 |
| Zählung von Milchsäurebakterien |
ISO 15214 |
| Enterokokken-Zählung |
NMKL 68 |
| Zählung anaerober Bakterien |
NMKL 189 |
| Bestimmung von Lösungsmittelrückständen (GC-MS-Methode) | Europäische Pharmakopöe 5.0.2.2.28 |
| Stärkebestimmung | Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission Anhang III-L |
| Gesamtzuckerbestimmung | Verordnung (EG) Nr. 152/2009 Anhang III-A |
| Analyse der Summe von Dioxinen und dioxinähnlichen PCB (WHO PCDD/F/PCB-TEQ) | EPA 1613 EPA 1668 TS EN 16215 |
| Analyse der Summe der Dioxine (WHO PCDD/F-TEQ) | EPA 1613 EPA 1668 TS EN 16215 |
| Analyse der Summe der Indikator-PCBs (PCB28, PCB52, PCB101, PCB138, PCB153 und PCB180 (ICES-6-Summe)) | EPA 1613 EPA 1668 TS EN 16215 |
| Feuchtigkeitsbestimmung | TS EN ISO 6498, TS 6318, Amtsblatt 21.07.2017 / 29955 |
| Bestimmung der in Salzsäure unlöslichen Asche | TS ISO 5985 |
| Bestimmung der Rohzellulose | TS 324 |
| Bestimmung von Rohfetten und -ölen | TS 6317 |
Raufutter, das in der Tierernährung verwendet wird, besteht aus strukturellen Kohlenhydraten wie Zellulose, Lignin und Hemizellulose sowie aus nicht-strukturellen Kohlenhydraten wie organischen Säuren und Zuckern. Strukturelle Kohlenhydrate werden wiederum in NDF (Neutral Detergent Fiber), ADF (Acid Detergent Fiber) und ADL (Acid Detergent Lignin) unterteilt.
Strukturelle Kohlenhydrate werden aufgrund der bei der Bestimmung der Zellulosefraktionen verwendeten neutralen und sauren Detergens-Lösungsmittel als NDF (Neutral Detergent Fiber), ADF (Acid Detergent Fiber) und ADL (Acid Detergent Lignin) bezeichnet.
NDF (Neutral Detergent Fiber): Besteht aus Hemicellulose, Cellulose, Lignin sowie an die Zellwand gebundenem Stickstoff und säureunlöslicher Asche, die in einer neutralen Reinigungslösung nicht löslich sind. Zur Steigerung der Leistung von Wiederkäuern und zur Erhaltung der Tiergesundheit sollte NDF verwendet werden
ADF (Acid Detergent Fiber): Der ADF-Gehalt im Futter gibt Aufschluss über dessen Qualität. Ein hoher ADF-Gehalt im Futter bedeutet eine geringe Verdaulichkeit.
ADL (Acid Detergent Lignin): ist eine Verbindung, die die Fähigkeit der Tiere zur Verdauung von Gräsern beeinflusst. Mit der Reifung der Pflanzen steigt der Ligningehalt und die Verdaulichkeit nimmt ab. Es handelt sich um einen Parameter zur Bestimmung des Ligningehaltes in Pflanzen.
Der Gehalt an Fett in Futtermitteln bietet neben dem Vorhandensein essenzieller Fettsäuren und der Energieversorgung noch viele weitere Vorteile.
Fette sind eine Quelle für Cholin, dienen als Träger für fettlösliche Vitamine, verbessern die Verwertbarkeit von Futtermitteln, erleichtern die Herstellung von Pelletfutter, verleihen Futtermitteln Geschmack und steigern deren Verzehr.
Für die „Bestimmung des Rohfettgehalts in Futtermitteln“ können Sie sich gerne an uns wenden.
PCBs können sowohl direkt hergestellt werden als auch als Nebenprodukte bei Prozessen wie der PVC-Herstellung, der Pestizidherstellung oder der Müllverbrennung entstehen. Es muss verhindert werden, dass PCB in Futtermittel gelangen und Tiere damit gefüttert werden. Die PCB-Analyse ist ein wichtiger Parameter, um zu verhindern, dass PCB über Tierfleisch in den menschlichen Verzehr gelangen.
Für die „Analyse der Gesamtmenge an Indikator-Polychlorierten Biphenylen (PCB) in Futtermitteln“ können Sie sich gerne an uns wenden.
Futtermittel bestehen aus Wasser und Trockenmasse. Die Trockenmasse setzt sich aus organischen und anorganischen Bestandteilen zusammen. Nährstoffe wie Eiweiß, Fett, Zellulose, Stärke und Zucker bilden den organischen Anteil, während Makroelemente wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Natrium und Salz (NaCl) sowie Mikroelemente wie Eisen, Kupfer und Zink den anorganischen Anteil bilden.
Die gesamte nach der Verbrennung verbleibende Aschemenge wird nicht als anorganische Substanz angesehen. Denn im Futter können Bestandteile wie Erde, Sand und Staub enthalten sein. Daher wird die gewonnene Aschemenge als Rohasche bezeichnet.
Für die „Bestimmung der Rohasche“ in Futtermitteln können Sie sich an uns wenden.
Das Verfahren basiert auf der vollständigen Verbrennung der Futtermittel in einem Bombenkalorimeter, wodurch Energie freigesetzt und diese Energie als Wärme gemessen wird. Die dabei ermittelte Verbrennungswärme wird als Gesamtenergiegehalt des Futtermittels angegeben.
Der Energiewert von Futtermitteln kann sowohl mit einem Kalorimeter bestimmt als auch anhand der Werte berechnet werden, die sich aus den chemischen Analysen des Futtermittels ergeben.
Die Analyse „Berechnung des metabolischen Energiewerts“ führen wir für Futtermittel für Geflügel und Wiederkäuer durch.
Für die „Berechnung des metabolischen Energiewerts“ von Futtermitteln können Sie sich gerne an uns wenden.
Umweltverschmutzung, technologische Prozesse und Verpackungsmaterialien sind Faktoren, die in der Lebensmittelproduktion zu Kontaminationen führen und ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen. Die direkt oder indirekt verursachte Umwelt- und Bodenverschmutzung führt auch zur Kontamination von Futtermittelquellen.
Insbesondere Aluminium (Al), Antimon (Sb), Arsen (As), Kupfer (Cu), Barium (Ba), Beryllium (Be), Bor (B), Quecksilber (Hg), Zink (Zn), Eisen (Fe), Phosphor (P), Gallium (Ga), Silber (Ag), Cadmium (Cd), Zinn (Sn), Kalzium (Ca), Kobalt (Co), Chrom (Cr), Blei (Pb), Lithium (Li), Magnesium (Mg), Mangan (Mn), Molybdän (Mo), Nickel (Ni), Kalium (K), Selen (Se), Cäsium (Cs), Natrium (Na), Tellur (Te), Vanadium (Vn) – die Aufnahme dieser Elemente über Futtermittel ist für die Gesundheit und Entwicklung der Tiere schädlich und inakzeptabel.
Die „Bestimmung von Metallen und anderen Elementen“ wird in Futtermitteln und Futterzusätzen durchgeführt.
Für die „Bestimmung von Metallen und anderen Elementen“ in Futtermitteln können Sie sich gerne an uns wenden.
Die Proteinbestimmung in Futtermitteln basiert auf der Ermittlung des Stickstoffgehalts. Die anhand des Stickstoffgehalts ermittelte Proteinmenge wird als „Rohproteingehalt“ bezeichnet.
Nicht der gesamte Stickstoff im Futter ist an Proteine gebunden. Neben dem Stickstoff in der Proteinstruktur enthalten auch Amide, freie Aminosäuren, Glykoside, Alkaloide und Ammoniumsalze Stickstoff. Daher entspricht der ermittelte Proteingehalt dem Rohproteingehalt.
Für die „Proteinbestimmung“ in Futtermitteln können Sie uns kontaktieren.
Die Bestimmung des Zuckergehalts im Futter basiert auf der reduzierenden Eigenschaft von Kohlenhydraten. Alle Monosaccharide besitzen diese reduzierende Eigenschaft. Auch Disaccharide können diese Eigenschaft aufweisen.
Stärke, eine der wichtigsten Energiequellen für Tiere, ist neben Zucker ein leicht verdauliches Kohlenhydrat in Futtermitteln.
Für die „Zucker- und Stärkebestimmung“ in Futtermitteln können Sie sich gerne an uns wenden.
Mykotoxine sind Stoffwechselprodukte, die von Schimmelpilzen gebildet werden und bei Menschen und Tieren Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Die Struktur der meisten dieser Stoffwechselprodukte ist noch nicht vollständig bekannt. Einige biologisch aktive Arten können jedoch, abhängig von der aufgenommenen Dosis und der individuellen Resistenz, bei Lebewesen sogar tödliche Auswirkungen haben.
In Futtermitteln analysierte Mykotoxine
- Ochratoxin A
- Deoxynivalenol
- Zearalenon
- Fumonisin
- Aflatoxin
Für die „Mykotoxinbestimmung“ in Futtermitteln können Sie sich gerne an uns wenden.