Futtertest

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Feed Testing


Was ist Futtermittel? | Futtermittelanalysen

Futtermittel; in der Verordnung über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln als „alle Arten von Stoffen oder Produkten, einschließlich verarbeiteter, teilweise verarbeiteter oder unverarbeiteter Futtermittelzusatzstoffe, die zur oralen Fütterung von Tieren verwendet werden“ definiert. Futtermittel werden in der Regel aus pflanzlichen und tierischen Quellen gewonnen und müssen die für die Ernährung der Tiere notwendigen Nährstoffe enthalten. Die Qualität und Zusammensetzung des Futters sind wichtige Faktoren, die sich direkt auf die Produktionsleistung und die Tiergesundheit auswirken. Um dies festzustellen, müssen Futtermittelanalysen durchgeführt werden.


Futtermittelarten

Futtermittelarten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und Herkunft voneinander. Im Allgemeinen lassen sich die gängigen Tierfuttermittel wie folgt auflisten:
  1. Stammfutter: Futtermittel, die kontinuierlich verabreicht werden, um den täglichen Nährstoffbedarf der Tiere zu decken. Beispiel: Trockengras, Silage.
  2. Ergänzungsfuttermittel: Futtermittel, die dem Hauptfutter beigemischt werden, um die grundlegenden Nährstoffe bereitzustellen. Beispiel: Proteinkonzentrate, Vitamin- und Mineralstoffzusätze.
  3. Futtermittel tierischen Ursprungs: Dies sind Proteinquellen, die von Rindern, Schafen oder anderen Tieren gewonnen werden. Beispiel: Blutmehl, Fischmehl.
  4. Pflanzliche Futtermittel: Futtermittel, die aus Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse und anderen pflanzlichen Erzeugnissen gewonnen werden. Beispiel: Mais, Sojabohnen, Gerste.
  5. Spezialfutter: Futtermittel, die speziell auf die Ernährungsbedürfnisse bestimmter Tierarten oder Altersgruppen abgestimmt sind. Beispiel: Futter für Welpen oder Kätzchen, Spezialfutter für Milchkühe.


Warum werden Futtermittelanalysen durchgeführt?

Futtermittelanalysen werden durchgeführt, um die Qualität tierischer Erzeugnisse zu verbessern und die Tiergesundheit zu schützen. Die genaue Bestimmung der Inhaltsstoffe von Futtermitteln ist für die Effizienz wichtig, damit die Tiere genau die Nährstoffe erhalten, die sie benötigen. Futtermittelanalysen sind zudem eine wichtige Informationsquelle für Kostenkalkulationen und die Preisgestaltung beim Futtermittelkauf.

Tiere decken ihren Energiebedarf über die im Futter enthaltenen Kohlenhydrate und Fette. Da Fette im Vergleich zu Kohlenhydraten und Proteinen einen höheren Energiegehalt aufweisen, spielen sie in der Tierernährung eine wichtige Rolle. Insbesondere bei der Herstellung von Mischfuttermitteln müssen Fett-, Zellulose- und Stärkegehalte usw. gemäß den Standards festgelegt und durch Analysen kontrolliert werden.

In unseren Laboren, die an vielen Orten in der Türkei tätig sind, werden „Futtermittelanalysen“ gemäß den gesetzlichen Vorschriften und Standards mit TÜRKAK-Akkreditierung durchgeführt.

Aerobe Koloniezählung ISO 4833-1, ISO 4833-2, 3M Petrifilm Aerobic Count Plates AFNOR 3M 01/01-09/89
Nachweis von Listeria spp.
AFNOR BRD 07/04-09/98 RAPID’L.mono-V11
Nachweis von Listeria monocytogenes
TS EN ISO 11290-1, AFNOR BRD 07/04-09/98 RAPID’L.mono-V11
Nachweis und Zählung von Enterobacteriaceae
ISO 21528-2, 3M Petrifilm Enterobacteriaceae Count Plates AFNOR 3M 01/6-09/97
Zählung koliformer Bakterien (Koloniezählverfahren)
ISO 4832
Nachweis von Salmonella spp. ISO 6579-1, AFNOR BRD 07/11-12/05 RAPID’Salmonella Agar-V10
Schimmel- und Hefepilzzählung
ISO 21527-1, ISO 21527-2, 3M Petrifilm Rapid Yeast and Mold Count Plates AFNOR 3M 01/13-07/14
Zählung koagulase-positiver Staphylokokken (Staphylococcus aureus und andere Arten)
TS 6582-3 EN ISO 6888-3
Zählung von Escherichia coli
ISO 7251, TS EN ISO 16654, ISO 16649-2, ISO 16649-3
Bacillus cereus-Zählung
ISO 7932, AFNOR BKR 23/06-02/10 COMPASS Bacillus cereus Agar
Bestimmung von Clostridium perfringens
ISO 7937
Nachweis von Campylobacter spp.
ISO 10272-1
Zählung sulfatreduzierender anaerober Bakterien
ISO 15213
Zählung koagulase-positiver Staphylokokken (Staphylococcus aureus und andere Arten)
TS 6582-1 EN ISO 6888-1, 3M Petrifilm Staph Express AFNOR 3M 01/9-04/03
Zählung von Milchsäurebakterien
ISO 15214
Enterokokken-Zählung
NMKL 68
Zählung anaerober Bakterien
NMKL 189
Bestimmung von Lösungsmittelrückständen (GC-MS-Methode) Europäische Pharmakopöe 5.0.2.2.28
Stärkebestimmung Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission Anhang III-L
Gesamtzuckerbestimmung Verordnung (EG) Nr. 152/2009 Anhang III-A
Analyse der Summe von Dioxinen und dioxinähnlichen PCB (WHO PCDD/F/PCB-TEQ) EPA 1613
EPA 1668
TS EN 16215
Analyse der Summe der Dioxine (WHO PCDD/F-TEQ) EPA 1613
EPA 1668
TS EN 16215
Analyse der Summe der Indikator-PCBs (PCB28, PCB52, PCB101, PCB138, PCB153 und PCB180 (ICES-6-Summe)) EPA 1613
EPA 1668
TS EN 16215
Feuchtigkeitsbestimmung TS EN ISO 6498, TS 6318, Amtsblatt 21.07.2017 / 29955
Bestimmung der in Salzsäure unlöslichen Asche TS ISO 5985
Bestimmung der Rohzellulose TS 324
Bestimmung von Rohfetten und -ölen TS 6317

Raufutter, das in der Tierernährung verwendet wird, besteht aus strukturellen Kohlenhydraten wie Zellulose, Lignin und Hemizellulose sowie aus nicht-strukturellen Kohlenhydraten wie organischen Säuren und Zuckern. Strukturelle Kohlenhydrate werden wiederum in NDF (Neutral Detergent Fiber), ADF (Acid Detergent Fiber) und ADL (Acid Detergent Lignin) unterteilt.

Strukturelle Kohlenhydrate werden aufgrund der bei der Bestimmung der Zellulosefraktionen verwendeten neutralen und sauren Detergens-Lösungsmittel als NDF (Neutral Detergent Fiber), ADF (Acid Detergent Fiber) und ADL (Acid Detergent Lignin) bezeichnet.

NDF (Neutral Detergent Fiber): Besteht aus Hemicellulose, Cellulose, Lignin sowie an die Zellwand gebundenem Stickstoff und säureunlöslicher Asche, die in einer neutralen Reinigungslösung nicht löslich sind. Zur Steigerung der Leistung von Wiederkäuern und zur Erhaltung der Tiergesundheit sollte NDF verwendet werden
ADF (Acid Detergent Fiber): Der ADF-Gehalt im Futter gibt Aufschluss über dessen Qualität. Ein hoher ADF-Gehalt im Futter bedeutet eine geringe Verdaulichkeit.

ADL (Acid Detergent Lignin): ist eine Verbindung, die die Fähigkeit der Tiere zur Verdauung von Gräsern beeinflusst. Mit der Reifung der Pflanzen steigt der Ligningehalt und die Verdaulichkeit nimmt ab. Es handelt sich um einen Parameter zur Bestimmung des Ligningehaltes in Pflanzen.

Der Gehalt an Fett in Futtermitteln bietet neben dem Vorhandensein essenzieller Fettsäuren und der Energieversorgung noch viele weitere Vorteile.

Fette sind eine Quelle für Cholin, dienen als Träger für fettlösliche Vitamine, verbessern die Verwertbarkeit von Futtermitteln, erleichtern die Herstellung von Pelletfutter, verleihen Futtermitteln Geschmack und steigern deren Verzehr.

Für die „Bestimmung des Rohfettgehalts in Futtermitteln“ können Sie sich gerne an uns wenden.

PCBs können sowohl direkt hergestellt werden als auch als Nebenprodukte bei Prozessen wie der PVC-Herstellung, der Pestizidherstellung oder der Müllverbrennung entstehen. Es muss verhindert werden, dass PCB in Futtermittel gelangen und Tiere damit gefüttert werden. Die PCB-Analyse ist ein wichtiger Parameter, um zu verhindern, dass PCB über Tierfleisch in den menschlichen Verzehr gelangen.

Für die „Analyse der Gesamtmenge an Indikator-Polychlorierten Biphenylen (PCB) in Futtermitteln“ können Sie sich gerne an uns wenden.

Futtermittel bestehen aus Wasser und Trockenmasse. Die Trockenmasse setzt sich aus organischen und anorganischen Bestandteilen zusammen. Nährstoffe wie Eiweiß, Fett, Zellulose, Stärke und Zucker bilden den organischen Anteil, während Makroelemente wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Natrium und Salz (NaCl) sowie Mikroelemente wie Eisen, Kupfer und Zink den anorganischen Anteil bilden.
Die gesamte nach der Verbrennung verbleibende Aschemenge wird nicht als anorganische Substanz angesehen. Denn im Futter können Bestandteile wie Erde, Sand und Staub enthalten sein. Daher wird die gewonnene Aschemenge als Rohasche bezeichnet.

Für die „Bestimmung der Rohasche“ in Futtermitteln können Sie sich an uns wenden.

Das Verfahren basiert auf der vollständigen Verbrennung der Futtermittel in einem Bombenkalorimeter, wodurch Energie freigesetzt und diese Energie als Wärme gemessen wird. Die dabei ermittelte Verbrennungswärme wird als Gesamtenergiegehalt des Futtermittels angegeben.

Der Energiewert von Futtermitteln kann sowohl mit einem Kalorimeter bestimmt als auch anhand der Werte berechnet werden, die sich aus den chemischen Analysen des Futtermittels ergeben.

Die Analyse „Berechnung des metabolischen Energiewerts“ führen wir für Futtermittel für Geflügel und Wiederkäuer durch.

Für die „Berechnung des metabolischen Energiewerts“ von Futtermitteln können Sie sich gerne an uns wenden.

Umweltverschmutzung, technologische Prozesse und Verpackungsmaterialien sind Faktoren, die in der Lebensmittelproduktion zu Kontaminationen führen und ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen. Die direkt oder indirekt verursachte Umwelt- und Bodenverschmutzung führt auch zur Kontamination von Futtermittelquellen.

Insbesondere Aluminium (Al), Antimon (Sb), Arsen (As), Kupfer (Cu), Barium (Ba), Beryllium (Be), Bor (B), Quecksilber (Hg), Zink (Zn), Eisen (Fe), Phosphor (P), Gallium (Ga), Silber (Ag), Cadmium (Cd), Zinn (Sn), Kalzium (Ca), Kobalt (Co), Chrom (Cr), Blei (Pb), Lithium (Li), Magnesium (Mg), Mangan (Mn), Molybdän (Mo), Nickel (Ni), Kalium (K), Selen (Se), Cäsium (Cs), Natrium (Na), Tellur (Te), Vanadium (Vn) – die Aufnahme dieser Elemente über Futtermittel ist für die Gesundheit und Entwicklung der Tiere schädlich und inakzeptabel.

Die „Bestimmung von Metallen und anderen Elementen“ wird in Futtermitteln und Futterzusätzen durchgeführt.

Für die „Bestimmung von Metallen und anderen Elementen“ in Futtermitteln können Sie sich gerne an uns wenden.

Die Proteinbestimmung in Futtermitteln basiert auf der Ermittlung des Stickstoffgehalts. Die anhand des Stickstoffgehalts ermittelte Proteinmenge wird als „Rohproteingehalt“ bezeichnet.

Nicht der gesamte Stickstoff im Futter ist an Proteine gebunden. Neben dem Stickstoff in der Proteinstruktur enthalten auch Amide, freie Aminosäuren, Glykoside, Alkaloide und Ammoniumsalze Stickstoff. Daher entspricht der ermittelte Proteingehalt dem Rohproteingehalt.

Für die „Proteinbestimmung“ in Futtermitteln können Sie uns kontaktieren.

Die Bestimmung des Zuckergehalts im Futter basiert auf der reduzierenden Eigenschaft von Kohlenhydraten. Alle Monosaccharide besitzen diese reduzierende Eigenschaft. Auch Disaccharide können diese Eigenschaft aufweisen.

Stärke, eine der wichtigsten Energiequellen für Tiere, ist neben Zucker ein leicht verdauliches Kohlenhydrat in Futtermitteln.

Für die „Zucker- und Stärkebestimmung“ in Futtermitteln können Sie sich gerne an uns wenden.

Mykotoxine sind Stoffwechselprodukte, die von Schimmelpilzen gebildet werden und bei Menschen und Tieren Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Die Struktur der meisten dieser Stoffwechselprodukte ist noch nicht vollständig bekannt. Einige biologisch aktive Arten können jedoch, abhängig von der aufgenommenen Dosis und der individuellen Resistenz, bei Lebewesen sogar tödliche Auswirkungen haben.

In Futtermitteln analysierte Mykotoxine
- Ochratoxin A
- Deoxynivalenol
- Zearalenon
- Fumonisin
- Aflatoxin

Für die „Mykotoxinbestimmung“ in Futtermitteln können Sie sich gerne an uns wenden.

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