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Bestimmung des Gesamt-Kjeldahl-Stickstoffs (TKN) im Abwasser

Was bedeutet der Gehalt an Gesamt-Kjeldahl-Stickstoff im Abwasser?

Bestimmung des Gesamt-Kjeldahl-Stickstoffs (TKN) im Abwasser

Was ist Gesamt-Kjeldahl-Stickstoff (TKN)?

TKN bezeichnet die Summe der stickstoffhaltigen Verbindungen, die nach einer 1883 von Johan Kjeldahl entwickelten Methode gemessen wird. TKN umfasst in der Regel die folgenden Bestandteile:

  1. Organischer Stickstoff: Stickstoff, der in organischen Molekülen wie Proteinen, Harnstoff und Aminosäuren vorkommt.
  2. Ammoniakstickstoff (NH4+): Stickstoff in gelöster oder ionisierter Form im Wasser.

Der TKN-Wert ist ein Schlüsselparameter zur Beurteilung der Gesamtbelastung durch stickstoffhaltige Schadstoffe. Nitratstickstoff (𝑁𝑂3-) und Nitritstickstoff (NO2-) werden im Rahmen des TKN nicht berücksichtigt.

Warum wird die TKN-Bestimmung durchgeführt?

1. Überwachung der Wasserqualität: Der TKN ist ein entscheidender Parameter zur Beurteilung der Belastung durch organische Stoffe und stickstoffhaltige Schadstoffe im Abwasser.

2. Leistung von Kläranlagen: Er dient zur Bestimmung der Wirksamkeit von Kläranlagen bei der Entfernung von organischem Stickstoff und Ammoniak.

3. Umweltschutz: Hohe TKN-Werte können zu Eutrophierung in Gewässern führen. Dies führt zu Algenblüten und Störungen des Ökosystems.

4. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Die TKN-Analyse ist obligatorisch, um zu überprüfen, ob das Abwasser die Einleitungsstandards erfüllt. In der Türkei legt die Verordnung zur Kontrolle der Wasserverschmutzung Grenzwerte für TAC-Konzentrationen fest.

Bewertung der Ergebnisse und Umweltauswirkungen von TAC

Die Ergebnisse der TKN-Analyse dienen dazu, die Umweltauswirkungen von stickstoffhaltigen Schadstoffen in Gewässern zu verstehen und zu kontrollieren:

1. Eutrophierungsrisiko: Hohe TKN-Werte führen zu einer Nährstoffanreicherung in Gewässern. Dies kann zu einem Sauerstoffmangel und zu Störungen des Ökosystemgleichgewichts führen.

2. Effizienz von Kläranlagen: TKN-Analyseergebnisse zeigen die Effizienz biologischer oder chemischer Stickstoffentfernungsprozesse auf.

3. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Hohe TKN-Werte bedeuten einen Verstoß gegen Umweltgesetze und können zu behördlichen Sanktionen führen.

Industrieabwässer werden einer Stickstoff- und Phosphoranalyse unterzogen, um festzustellen, ob ausreichend Nährstoffe vorhanden sind, insbesondere für biologische Klärprozesse. Da der Stickstoffgehalt in natürlichen Gewässern grundsätzlich gering ist, beschleunigt sich das Algenwachstum, wenn diese mit stickstoffhaltigem Abwasser vermischt werden. Aufgrund seiner toxischen Wirkung auf Fische gilt es als Schadstoff.

Der wichtigste Grund für Umweltverschmutzung ist, dass alle Abfälle, insbesondere Abwasser, nicht ordnungsgemäß und korrekt entsorgt werden können. Organischer Stickstoff und Ammoniak werden im Abwasser analysiert und der Gesamtstickstoff, d. h. der „Kjeldahl-Stickstoff“, bestimmt.

SM 4500-Norg B: Bestimmung des Gesamt-Kjeldahl-Stickstoffs in Abwasser

Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Rahmen der Bestimmung des Gesamt-Kjeldahl-Stickstoffs (TKN) in Abwasser an. Wir bieten auch Dienstleistungen im Bereich der Meerwasseranalyse an.

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