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PAK in Kosmetikprodukten: Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

Bestimmung polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK)

PAK in Kosmetikprodukten: Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

Was sind PAK und wie kommen sie in Kosmetika vor?

PAK sind aromatische Verbindungen, die aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen bestehen. Persistente organische Schadstoffe (POP), wie beispielsweise polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), verursachen aufgrund ihrer Persistenz, Bioakkumulation, Toxizität und weiträumigen Verbreitung Umweltprobleme und Gesundheitsrisiken. Als reine Chemikalien kommen PAHs in der Regel als farblose, weiße oder blassgelb-grüne Feststoffe vor. Sie besitzen krebserregende, mutagene, neurodegenerative und teratogene Eigenschaften, die ihr Vorkommen in Konsumgütern zu einem Problem für die Umweltgesundheit machen. Obwohl es mehr als 100 verschiedene PAH-Verbindungen gibt, werden viele von ihnen auf Gesundheitsrisiken hin untersucht.

Quellen von PAHs in Kosmetikprodukten:

  1. Mineralöle: Mineralöle mit geringer Reinheit können PAHs enthalten.
  2. Pigmente und Ruß: Farbstoffe können durch die Herstellung PAK enthalten.
  3. Verunreinigungen: Unerwünschte Verunreinigungen, die bei der Verarbeitung von Rohstoffen entstehen.


Gesundheitliche Auswirkungen von PAK

Einige Arten von PAK, insbesondere Benzo[a]pyren, sind als krebserregend eingestuft. Sie werden zudem mit gesundheitsschädlichen Auswirkungen wie Hautsensibilisierung, allergischen Reaktionen und Umwelttoxizität in Verbindung gebracht.

Risikofaktoren:

  • Längerer Kontakt.
  • Direkter Hautkontakt mit Produkten (z. B. Lippenstift, Foundation oder Hautcremes).

Spurenmengen von PAK können in Trinkwasser, Kosmetika, Lebensmittelzusatzstoffen und Industrieemissionen vorkommen. Daher ist es wichtig, ihre Konzentrationen in der Umwelt oder in Produkten zu überwachen. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) können vom menschlichen Organismus aufgenommen, zwischen den Organen verteilt, metabolisiert, gespeichert oder ausgeschieden werden; sie können nach dem Eindringen in den Körper das Atmungs-, Fortpflanzungs- und Nervensystem beeinträchtigen oder Geburtsfehler und Krebs verursachen.

Rechtliche Vorschriften zu PAK in Kosmetikprodukten

  • Kosmetikverordnung der Europäischen Union (EG 1223/2009): Die Verwendung bestimmter PAH-Spezies in Kosmetikprodukten ist nicht zulässig. Mineralöle dürfen nur verwendet werden, wenn sie einem hohen Raffinationsprozess unterzogen wurden.
  • FDA-Vorschriften (USA):: Betont, dass Kosmetikprodukte frei von toxischen Verbindungen sein müssen.
  • DIN ISO 21042 und ähnliche Normen: Bietet Richtlinien für die Analyse von PAK in Kosmetika und anderen Produkten.

Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Rahmen der PAK-Bestimmung in Kosmetikprodukten an. Wir bieten auch Dienstleistungen im Bereich der Waschmittelanalyse an.

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