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Bestimmung der Keimzahl von Clostridium perfringens: Lebensmittelmikrobiologie

Bestimmung von Clostridium perfringens in Lebensmitteln, Methoden, Ursachen...

Bestimmung der Keimzahl von Clostridium perfringens: Lebensmittelmikrobiologie

Was ist Clostridium perfringens?

Clostridium perfringens ist ein grampositives, stäbchenförmiges Bakterium, das unter sauerstofffreien Bedingungen wachsen kann. Dieses Bakterium kommt natürlicherweise im Boden, im Wasser und im Darmtrakt von Tieren vor. Clostridium perfringens ist ein Mikroorganismus, der auch Lebensmittelvergiftungen verursachen kann. Das Bakterium ist bekannt für seine Fähigkeit, Toxine zu produzieren, die den Magen-Darm-Trakt schädigen können.

Die häufigsten durch Clostridium perfringens verursachten Erkrankungen sind

  • Lebensmittelvergiftung (Perfringens-Enterotoxin)
  • Gasbrand (Infektion des Unterhautgewebes)
  • Schnell auftretende Lebensmittelvergiftung (Blähungen, Krämpfe und Durchfall)


Risiko von Clostridium perfringens in Lebensmitteln

Clostridium perfringens kann sich schnell vermehren, insbesondere in Lebensmitteln, die nicht ausreichend erhitzt, nicht gekühlt oder bei niedrigen Temperaturen gelagert werden. Das Bakterium ist widerstandsfähig gegenüber Temperaturschwankungen und vermehrt sich vor allem bei durchschnittlich 20 °C bis 45 °C. Das Bakterium ist zudem hitzeunempfindlich, sodass es das Garen oft überlebt.

Die Lebensmittel, in denen Clostridium perfringens am häufigsten vorkommt, sind

  • Fleischprodukte (insbesondere Rind, Lamm und Huhn)
  • Fertiggerichte und Fleischsuppen
  • Ofenkartoffeln und Gemüse
  • Schongerechte Gerichte
  • Soßen und Eintöpfe (insbesondere, wenn sie nicht warm gehalten werden)


Übertragungswege von Clostridium perfringens

Clostridium perfringens kann durch unsachgemäße Praktiken übertragen werden, meist während der Zubereitung von Speisen. Die Übertragung und das Wachstum dieses Bakteriums können durch folgende Faktoren ausgelöst werden:

  1. Unsachgemäße Zubereitung und Lagerbedingungen: Das Bakterium kann in Lebensmitteln mit mangelhafter Temperaturkontrolle wachsen. Nicht gekühlte Lebensmittel, insbesondere langsam gegartes Fleisch oder tiefgekühlte Lebensmittel, können ein günstiges Umfeld für das Wachstum des Bakteriums schaffen. Zudem ermöglicht unzureichendes Garen den Überlebens der Bakterien.
  2. Unzureichende Lebensmittelhygiene: Unzureichende Hygiene in Bereichen der Lebensmittelverarbeitung kann ebenfalls zur Übertragung von Clostridium perfringens führen. Unhygienische Bedingungen, insbesondere bei der Verarbeitung von Fleisch und Gemüse, können zu einer Lebensmittelkontamination führen.
  3. Temperaturschwankungen: Das Bakterium kann sein Wachstum bei Temperaturen unter 4 °C verlangsamen, insbesondere wenn die Kühlkette unterbrochen wird, doch bei höheren Temperaturen, vor allem zwischen 20 °C und 45 °C, beschleunigt sich sein Wachstum.

Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Rahmen der Bestimmung von Clostridium perfringens an. Wir bieten auch Dienstleistungen für die Analyse von Enterobacter sakazakii in Lebensmitteln an.

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