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Aspartam, Acesulfam K und Saccharin: Sicherheit von Süßstoffen

Verwendung von Aspartam, Acesulfam-K und Saccharin in Lebensmitteln

Aspartam, Acesulfam K und Saccharin: Sicherheit von Süßstoffen

Süßungsmittel in Lebensmitteln

Süßungsmittel in Lebensmitteln werden im Allgemeinen in zwei Kategorien unterteilt:
  • Süßungsmittel mit Nährwert: Süßungsmittel mit Nährwert enthalten Kohlenhydrate und liefern Energie.
  • Süßstoffe ohne Nährwert: Süßstoffe ohne Nährwert liefern hingegen keine Energie und verleihen einen süßen Geschmack, ohne den Blutzuckerspiegel zu beeinflussen.

Allgemein gelten kalorienarme oder kalorienfreie Süßstoffe FDA, EFSA und anderen Behörden zugelassen und als sicher in der Anwendung eingestuft. Auch heute noch werden Süßstoffe in vielen Lebensmitteln verwendet. Einige dieser Süßstoffe lassen sich wie folgt auflisten:

  • Aspartam: Die zulässige Tagesdosis (ADI) für Aspartam, ein Methylester aus Asparaginsäure und dem Dipeptid Phenylalanin, wurde auf 40 mg/kg festgelegt. Seine Süßkraft ist 200-mal höher als die von Saccharose.
  • Acesulfam K: Die tägliche zulässige Aufnahmemenge (ADI) von Acesulfam K beträgt 9 mg/kg; seine Haltbarkeit bei Raumtemperatur ist nahezu unbegrenzt. Die Süßkraft ist 300-mal höher als die von Saccharose.
  • Saccharin: Die zulässige Tagesdosis (ADI) für Saccharin, eines der ältesten kalorienfreien Süßungsmittel, das in Lebensmitteln verwendet werden darf, wurde auf 15 mg/kg festgelegt. Die Süßkraft ist 300- bis 500-mal höher als die von Saccharose.
Süßstoffe wie Aspartam, Acesulfam-K und Saccharin werden häufig in Lebensmitteln und Getränken verwendet. Gleichzeitig werden sie im Rahmen von Lebensmittelanalysen auch für Qualitätsprüfungen, Analysen zum Nachweis von Zusatzstoffen und zur Überprüfung der Angaben auf dem Etikett getestet.

Warum werden Aspartam, Acesulfam-K und Saccharin bestimmt?

Die Verwendung von Süßstoffen, insbesondere künstlichen Süßstoffen, in den richtigen Mengen ist für die Lebensmittelsicherheit wichtig. Hier sind einige Gründe, warum diese Bestimmungen durchgeführt werden:

  1. Gesundheitssicherheit: Der Konsum von Süßstoffen in hohen Dosen kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Beispielsweise zeigen einige Studien, dass die Einnahme von Aspartam in hohen Mengen mit Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Verdauungsproblemen in Verbindung gebracht werden kann. Saccharin war in früheren Jahren aufgrund seines krebserregenden Potenzials umstritten, gilt heute jedoch als sicher.

  2. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: In vielen Ländern gibt es festgelegte tägliche Aufnahmegrenzen (ADI – Acceptable Daily Intake) für die Verwendung von Süßstoffen. Um diese Grenzwerte nicht zu überschreiten, wird der Süßstoffgehalt in Lebensmitteln bestimmt. Beispielsweise empfehlen die FDA (US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel) und die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) für jeden Süßstoff eine bestimmte sichere Aufnahmemenge.

  3. Überwachung der Produktqualität: Süßstoffe sind wichtige Inhaltsstoffe, die den Geschmack von Lebensmitteln beeinflussen. Die korrekte Bestimmung des Süßstoffgehalts in Produkten ist für die Gewährleistung der Geschmacksqualität unerlässlich.

Aspartam, Acesulfam-K, Saccharin-Bestimmung“ ist eine der Analysen, die im akkreditierten und zugelassenen Nanolab-Lebensmittelanalyselabor sicher durchgeführt werden.

Die Nanolab-Laborgruppe bietet weiterhin Dienstleistungen im Rahmen der Bestimmung von Aspartam, Acesulfam-K und Saccharin an. Gleichzeitig bieten wir auch Dienstleistungen im Bereich Bestimmung von Süßungsmitteln in Lebensmitteln an.

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