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EN 1186-13 – Verfahren B, EN 14338: Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen

Analyse der Gesamtmigration bei Kunststoffen und Papier/Karton, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen

EN 1186-13 – Verfahren B, EN 14338: Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen

Was sind EN 1186-13 – Methode B und EN 14338?

EN 1186-13 und EN 14338 sind Prüfverfahren zur Kontrolle des Übergangs von Metallionen aus Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, in die Lebensmittel. Diese Normen ermöglichen die Bewertung chemischer Migrationen im Rahmen der Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit.

Die Normen EN 1186-13 – Methode B und EN 14338 umfassen Prüfverfahren zur Bestimmung der Migration bestimmter flüchtiger und halbflüchtiger Stoffe aus Papier- und Kartonverpackungen. Diese Prüfverfahren wurden für Papier- und Kartonmaterialien entwickelt, die zur Verpackung von trockenen, fettfreien Lebensmitteln verwendet werden. Im Rahmen der Prüfungen wird modifiziertes Polyphenylenoxid (MPPO) als Ersatzindikator bevorzugt.

MPPO, also modifiziertes Polyphenylenoxid, wird als poröses Adsorptionsmittel in der analytischen Chemie zum Einfangen flüchtiger und halbflüchtiger Verbindungen eingesetzt.

Proben von Verpackungsmaterialien aus Papier und Karton werden vollständig in eine Fett-Nachbildung bei Temperaturen zwischen 100 °C und 175 °C (einschließlich) getaucht. Das Ergebnis der Analyse ist die ermittelte Gesamtmigration.


EN 14338

Die Norm EN 14338 ist ein Prüfverfahren für Beschichtungen und Materialien mit Metallanteilen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Gemäß dieser Norm sind spezifische Migrationsgrenzwerte für Schwermetalle wie Blei und Cadmium in Materialien festgelegt, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

  • Anwendung: Wird zur Kontrolle der Metallmigration in Beschichtungen verwendet, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

  • Prüfverfahren: Die Probe wird in einer bestimmten Simulationsflüssigkeit eingeweicht, und die Menge der in das Lebensmittel migrierenden Metallionen wird gemessen.

  • Methode: Spezifische Migrationsprüfungen werden durchgeführt, indem die Temperatur der Probe auf bestimmte Werte wie 10 °C, 20 °C, 30 °C und 50 °C erhöht wird. Anschließend wird der Metallgehalt in der Flüssigkeit, die mit der Probe in Kontakt gekommen ist, analysiert.


EN 1186-13 – Methode B

Die Norm EN 1186-13 umfasst spezifische Migrationsanalysen für Metalllösungsmittel in Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Methode B wird verwendet, um die Migration eines Metalllösungsmittels in eine Lebensmittelsimulationsflüssigkeit über einen bestimmten Zeitraum zu überprüfen. Dieser Prozess ist erforderlich, um festzustellen, ob chemische Rückstände in Materialien, die direkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, innerhalb sicherer Grenzwerte liegen.

  • Anwendung: Metallische Lösungsmittel kommen in Materialien vor, die direkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, und werden verwendet, um die Löslichkeit dieser Stoffe zu kontrollieren.

  • Prüfverfahren: Die Probe wird in einer bestimmten Simulationsflüssigkeit bei festgelegten Temperaturen und über festgelegte Zeiträume gelagert. Diese Flüssigkeit enthält die aus der Probe freigesetzten Metalllösungsmittel. Anschließend werden die Metallkonzentrationen in dieser Flüssigkeit analysiert.

  • Testmethoden:

    • AAS (Atomabsorptionsspektrometrie): Wird häufig bei Metallanalysen eingesetzt.
    • ICP-MS (Induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie): Ermöglicht die präzise Messung von Metallkonzentrationen.

Die Nanolab-Laborgruppe bietet weiterhin Dienstleistungen im Rahmen der Migrationsanalyse an. Gleichzeitig bieten wir auch Dienstleistungen im Bereich der Papier- und Kartonverpackungsanalyse an.

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