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EN 12619: Bestimmung des gesamten gasförmigen organischen Kohlenstoffs in Emissionen

Bestimmung der Massenkonzentration des gesamten gasförmigen organischen Kohlenstoffs – Kontinuierliches Flammenionisationsdetektorverfahren

EN 12619: Bestimmung des gesamten gasförmigen organischen Kohlenstoffs in Emissionen

Zweck und Geltungsbereich der Norm EN 12619

Die Norm EN 12619 regelt die Messung des gesamten gasförmigen organischen Kohlenstoffs (TOC) in industriellen Gasemissionen, insbesondere in Industrieanlagen. Diese Messung dient der Überwachung von Gasen in der Atmosphäre, der Einhaltung von Umweltvorschriften und der Kontrolle von Schadstoffen industriellen Ursprungs.

  1. Geltungsbereich: Diese Norm definiert die Geräte zur Messung des gesamten gasförmigen organischen Kohlenstoffs (TOC) in der gasförmigen Umgebung sowie die Betriebsbedingungen dieser Geräte.
  2. Anwendungsbereich: Liefert ein Verfahren zur Überwachung von Abgasemissionen, zur Analyse von Gasen aus industriellen Prozessen und zur Sicherstellung der Einhaltung von Umweltvorschriften.
  3. Verfahren: Die Gasprobe wird mit einem FID (kontinuierlicher Flammenionisationsdetektor) analysiert. Dieses Gerät ionisiert organische Substanzen im Gas und misst deren Konzentration.

Die Norm EN 12619 legt ein Verfahren mit einem Flammenionisationsdetektor fest. Sie wird als Standardreferenzmethode für die Messung der Massenkonzentration gasförmiger und dampfförmiger organischer Substanzen (ausgedrückt als TVOC) im Konzentrationsbereich bis zu 1000 mg/m³ in Emissionen aus stationären Quellen verwendet.

Sie wird als Gesamtkohlenstoff (TVOC) in Milligramm pro Kubikmeter (mg/m³) ausgedrückt, wobei die Messungen im Rahmen der Norm EN 12619 durchgeführt werden. Sie ist einer der wichtigen Prüfparameter im Rahmen der zahlreichen Emissionsanalysen, die im Bereich der Umweltanalytik durchgeführt werden.


Anwendungsbereiche der Norm EN 12619

  1. Industrielle Emissionskontrolle: Überwachung und Management des Gehalts an organischem Gesamtkohlenstoff (TOC) in Gasen, die in Industrieanlagen entstehen.
  2. Umwelt Emissionsüberwachung: Eine Methode zur Überwachung und Kontrolle der Umweltauswirkungen von Gasemissionen.
  3. Atmosphärenforschung: Wird zur Überwachung und Regulierung der Luftqualität in Industriegebieten eingesetzt.
  4. Umweltmanagementsysteme: Eine analytische Methode zur Sicherstellung der Einhaltung von Umweltvorschriften.


Was ist die kontinuierliche Flammenionisationsdetektor-Methode (FID)?

Die FID-Methode ermöglicht die Messung des organischen Kohlenstoffs in einer Gasprobe durch Ionisierung. Bei diesem Verfahren wird das Gas durch eine Ionenquelle geleitet und ionisiert, woraufhin die Ionen vom Detektor erfasst werden. Mit dem FID lässt sich der Kohlenstoffgehalt im Gas hochsensibel und genau messen.

  1. Flammenionisation: Das Gas wird in eine Wasserstoff-Luft-Flamme geleitet. Die Wasserstoffmoleküle in der Flamme ionisieren die organischen Bestandteile des Gases.
  2. Ionendetektion: Die Ionen werden vom Detektor gemessen und die Konzentration des organischen Kohlenstoffs berechnet.
  3. Messempfindlichkeit: Mit dieser Methode lassen sich selbst geringe Kohlenstoffkonzentrationen in organischen Verbindungen präzise messen.

Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Bereich der Bestimmung des gesamten gasförmigen organischen Kohlenstoffs an. Wir bieten auch Dienstleistungen im Bereich Emissions- und Imissionsmessungen an.

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