EN ISO 5667-6: Probenahme aus Flüssen und Bächen
Probenahmenormen für Flüsse und Bäche
EN ISO 5667-6
Wasserproben, die im Rahmen der Norm EN ISO 5667-6 aus Flüssen und Bächen entnommen werden, sind für die Qualitätskontrolle und die Eignung für den Verwendungszweck von Bedeutung, da sie verschiedenen Analysen und Prüfungen unterzogen werden. Der erste Schritt bei der Probenahme in Flüssen und Bächen besteht darin, den Zweck der Probenahme festzulegen. Proben können aus Flüssen und Bächen für chemische, physikalische oder mikrobiologische Analysen entnommen werden. Die vorläufigen Arbeiten oder zu ergreifenden Maßnahmen richten sich nach dem Zweck der Probenahme.
Geltungsbereich und Zweck der Norm
EN ISO 5667-6 deckt die folgenden Ziele ab:
- Standardisierung von Probenahmeverfahren: Sicherstellung der Konsistenz und Reproduzierbarkeit von Proben aus Flüssen und Bächen.
- Überwachung der Wasserqualität: Erkennung von Verschmutzungsquellen und Bewertung des Zustands aquatischer Ökosysteme.
- Umweltmanagement: Überwachung der Auswirkungen von Abwässern aus Landwirtschaft, Industrie oder Haushalten.
- Einhaltung internationaler Standards: Sicherstellung, dass bei Probenahmeverfahren internationale Standards angewendet werden.
Diese Norm gilt sowohl für kleine Bäche als auch für große Flüsse.
Hauptphasen des Probenahmeverfahrens
1. Planung der Probenahme
Es sollte ein detaillierter Plan entsprechend dem Zweck der Probenahme und der Art der Probe erstellt werden:
- Zweck der Probenahme: Chemische Analyse, biologische Überwachung oder mikrobiologische Kontrollen.
- Auswahl der Messpunkte: Diese wird unter Berücksichtigung von Faktoren wie der Durchflussmenge des Flusses, der Tiefe und der Entfernung zur Verschmutzungsquelle festgelegt.
2. Festlegung der Probenahmestellen
Die Norm empfiehlt eine strategische Auswahl der Probenahmestellen:
- Oberflächenprobe: Wird von der Wasseroberfläche entnommen und dient in der Regel der chemischen Analyse.
- Tiefenprobe: Wird aus der Wassersäule entnommen, wobei die Fließgeschwindigkeit des Flusses und Tiefenunterschiede berücksichtigt werden.
- Bodenprobe: Sie wird am Ort des Sediments entnommen und dient häufig der Analyse von Schwermetallen oder sedimentbedingten Verunreinigungen.
3. Probenahmeverfahren
- Manuelle Probenahme: Direkte manuelle Wasserprobenahme in kleinen Bächen oder an leicht zugänglichen Stellen.
- Automatische Probenahmegeräte: Werden für die kontinuierliche Überwachung oder dort eingesetzt, wo Probenahmen in regelmäßigen Abständen erforderlich sind.
- Bodenprobenahme: Zur Analyse von Grundwasser wird spezielle Ausrüstung verwendet (z. B. Van-Dorn-Flaschen).
4. Probenkonservierung und -transport
- Proben sollten je nach Art der Analyse mit unterschiedlichen Konservierungsmethoden aufbewahrt werden (zum Beispiel sollten einige Proben in einer gekühlten Umgebung transportiert oder mit bestimmten Chemikalien stabilisiert werden).
- Proben sollten so schnell wie möglich zur Analyse ins Labor gebracht werden.
Was ist Probenahmegerät?
- Wasserprobenflaschen: Werden für chemische und biologische Analysen verwendet.
- Filterausrüstung: Erforderlich für die Abscheidung von Partikeln in Proben, die Sedimente enthalten.
- Durchflussmesser: Dienen zur Messung der Durchflussrate des Flusses und unterstützen die Auswahl des Probenahmepunkts.
- Automatisierte Probenahmesysteme: Ermöglichen eine kontinuierliche oder intermittierende Probenahme über einen bestimmten Zeitraum.
Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Bereich der Wasseranalyse an. Wir bieten auch Dienstleistungen im Bereich der Meerwasseranalyse an.
Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.
Sie können uns auf LinkedIn folgen, um aktuelle Nachrichten und Beiträge zu unseren Dienstleistungen zu erhalten.
Folgen Sie unserem Instagram-Account, um über unsere neuesten Blog-Beiträge informiert zu werden.