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Gemäß der Medizinprodukteverordnung und der Norm ISO 13485, die risikobasierte Produktionsprozesse als Grundsatz vorsieht, sollten alle Prozesse, die die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Medizinprodukts beeinflussen, auf der Grundlage einer Risikoanalyse geplant und gesteuert werden.
Die Risikodokumentation für Medizinprodukte wird auf der Grundlage der Norm ISO 14971 erstellt. Bei der Erstellung der Risikodokumentation ist es erforderlich, alle relevanten Normen, Vorschriften und klinischen Daten im Zusammenhang mit dem Medizinprodukt zu beherrschen. Bei der Erstellung der Risikodokumentation reichen Bewertungen, die sich auf die innerhalb des Unternehmens durchgeführten Prozesse beziehen, nicht aus. Auch der Beschaffungsprozess für Rohstoffe, die Herstellung, Lagerung, der Transport, der Vertrieb und die Anwendungsmerkmale des Medizinprodukts sollten beherrscht werden.
Die Norm ISO 13485 verlangt von Herstellern von Medizinprodukten, das Risikomanagement in die Einrichtung von Qualitätsmanagementsystemen zu integrieren. Risikomanagement ist die systematische Bewertung und Minimierung aller potenziellen Risiken, die während der Entwicklung, Herstellung, des Vertriebs und der Verwendung von Produkten auftreten können. Das Ziel des Risikomanagements ist es, sicherzustellen, dass das Produkt sicher und wirksam ist.
ISO 13485 empfiehlt Herstellern, die folgenden Schritte zu befolgen, um Risiken effektiv zu managen:
Hersteller sollten Risikomanagementprozesse im Rahmen eines Plans umsetzen. Dieser Plan stellt sicher, dass potenzielle Risiken identifiziert und bewertet werden und in jeder Phase geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Der Plan sollte in der Entwurfsphase des Produkts beginnen und bis zur Nachverfolgungsphase reichen.
Die ISO 13485 betont, dass Risiken identifiziert und analysiert werden müssen. Dazu gehört die Identifizierung potenzieller Risiken in jeder Phase des Produkts:
Risiken werden in der Regel anhand von Faktoren wie Wahrscheinlichkeit und Schweregrad bewertet, mit dem Ziel, jedes Risiko auf ein akzeptables Maß zu reduzieren.
Sobald Risiken identifiziert wurden, sollten Risikokontrollstrategien umgesetzt werden. Diese Strategien zielen darauf ab, Risiken zu minimieren oder vollständig zu beseitigen. Einige gängige Methoden der Risikokontrolle sind:
ISO 13485 legt fest, dass Risikomanagementpläne für Medizinprodukte nicht nur während der Produktentwicklungs- und Herstellungsphase, sondern auch in den After-Sales-Prozessen fortgeführt werden sollten. Eine kontinuierliche Überwachung der Risikomanagementprozesse ist erforderlich, um die Leistung des Produkts während seiner Nutzungsdauer auf dem Markt zu bewerten.
Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Bereich der Medizinprodukteanalyse an.
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