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Seifen: Bestimmung des Gehalts an ethanolunlöslichen Bestandteilen

ISO 673: Seifen – Bestimmung des Gehalts an ethanolunlöslichen Bestandteilen

Seifen: Bestimmung des Gehalts an ethanolunlöslichen Bestandteilen

Was ist Seife?

Seife ist das einfachste Reinigungsmittel und entsteht durch die Verbindung von Fetten oder Fettsäuren mit Natrium- oder Kaliumsalzen. In Verbindung mit Wasser zeigt Seife oberflächenaktive Eigenschaften und ist in der Lage, Schmutz, Öle und Mikroorganismen aufzulösen und zu entfernen.


Welche Arten von Seife gibt es?

Feste Seifen:

  • Seifenpulver: Wird für allgemeine Reinigungszwecke verwendet.
  • Seifenstücke: Werden zur Reinigung von Händen, Gesicht und Körper verwendet.
  • Hartseifen: Speziell formulierte Seifen, die in der Regel durch Kochen bei hohen Temperaturen hergestellt werden.


Flüssigseifen:

  • Flüssigseifen mit Pumpe: Werden zur Reinigung von Händen und Körper verwendet.
  • Babyseifen: Speziell für empfindliche Haut entwickelt.
  • Antibakterielle Seifen: Enthalten Inhaltsstoffe, die gegen Mikroorganismen wirksam sind.


Spezialseifen:

  • Glycerinseifen: Bekannt für ihre feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften.
  • Kräuterseifen: Enthalten natürliche Pflanzenextrakte und Öle.
  • Aromatherapie-Seifen: Enthalten ätherische Öle und wirken entspannend.
  • Therapeutische Seifen: Enthalten spezielle Inhaltsstoffe gegen Hautprobleme (Akne, Ekzeme usw.).


Was ist der Geltungsbereich der Norm ISO 673?

ISO 673 ist eine Norm zur Bestimmung des Gehalts an ethanolunlöslichen Stoffen in Seifen. Als Standardmethode zur Beurteilung der Reinheit und Qualität von Seifen können ethanolunlösliche Stoffe auf Verunreinigungen in den Rohstoffen und Produktionsprozessen bei der Seifenherstellung hinweisen.


Was sind unlösliche und Fremdstoffe im Sinne der Norm?

Im Geltungsbereich der Norm ISO 673 werden ethanolunlösliche Stoffe definiert als zu 95 % ethanolunlösliche Stoffe, die Seifen zugesetzt werden, oder als geringfügige Bestandteile der Rezeptur, wie z. B. schwer lösliche Zusatzstoffe, Verunreinigungen, alkalische Karbonate und Chloride.

Fremdstoffe können Carbonate, Borate, Perborate, Chloride, Sulfate, Silikate, Phosphate, Eisenoxide oder organische Substanzen wie Stärke, Dextrine, Kaseine, Zucker und Cellulosederivate sein.

Was ist der Zweck der Norm?

Die Norm ISO 673 legt ein Verfahren zur Bestimmung des Gehalts an ethanolunlöslichen Bestandteilen in Seifen fest.

Ethanolunlösliche Substanzen stellen unerwünschte Nebenprodukte oder Verunreinigungen dar, die bei der Seifenherstellung entstehen können. Die Quantifizierung dieser Substanzen ist wichtig für die Beurteilung der Qualität und Reinheit von Seife.


Welche Produkte werden geprüft?

  • Arten von fester Seife
  • Arten von Flüssigseife
  • Sonstige Seifenprodukte


Grundprinzip der Prüfmethode

Dieses Verfahren basiert auf dem Auflösen der Seifenprobe in einer bestimmten Menge Ethanol sowie dem Abtrennen, Trocknen und Wiegen der in Ethanol unlöslichen Substanzen.

Die Norm ISO 673 wird im Rahmen der international anerkannten Seifenanalyse angewendet und kann als Grundlage für die Bewertung der Produktkonformität dienen.


Auswertung der Ergebnisse

Reinheitsbewertung: Die Menge an unlöslichen Bestandteilen in Ethanol gibt Aufschluss über die Reinheit und Qualität der Seife. Ein hoher Anteil an unlöslichen Bestandteilen kann darauf hindeuten, dass die Seife von geringer Qualität ist oder dass es Probleme im Produktionsprozess gibt.

Qualitätskontrolle: Seifenprodukte dürfen bestimmte Grenzwerte für unlösliche Bestandteile nicht überschreiten. Diese Grenzwerte werden durch Produktspezifikationen und Qualitätsstandards festgelegt.

ISO 673: Seifen – Bestimmung des Gehalts an in Ethanol unlöslichen Bestandteilen

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