Kühlflüssigkeiten: Prüfung der Effizienz und des Systemschutzes
Welche Eigenschaften haben Kühlmittel?
Kühlflüssigkeiten
Mit Wasser mischbares Reinigungsöl. Biozide, die eingesetzt werden, um das Wachstum von Bakterien und Pilzen in wässrigen Lösungen und Emulsionen zu verhindern und Mikroorganismen abzutöten. Es handelt sich um neutrale, alkalische Reinigungsmittel, die auch zur Entfernung von Fett und anderen Rückständen von Stahl, Gusseisen und Aluminium verwendet werden. Bei vorübergehender Lagerung bieten sie zudem Korrosionsschutz.
Eigenschaften:
- Leicht mit Wasser emulgierbar.
- Verhindert das Wachstum von Bakterien und Pilzen in wässrigen Lösungen und Emulsionen.
- Verhindert bereits gebildete Mikroorganismen.
- Verhindert bakterielle Kontamination bei der ersten Verwendung.
Bedeutung der Kühlmittelanalyse
Eine regelmäßige Analyse von Kühlmitteln ist aus folgenden Gründen wichtig:
- Gesteigerte Effizienz: Kühlmittel mit den richtigen Eigenschaften steigern die Energieeffizienz des Systems.
- Korrosionsschutz: Analysen bewerten den Gehalt an Korrosionsschutzinhibitoren und gewährleisten so den Schutz der Metallkomponenten.
- Verringerung des Ausfallrisikos: Als Frühwarnsystem hilft es, Probleme im System frühzeitig zu erkennen.
- Kosteneinsparungen: Durch die Optimierung der Wechselintervalle mittels geeigneter Analysen werden die Wartungskosten gesenkt.
- Verringerung der Umweltbelastung: Die Analyseergebnisse reduzieren die Abfallmenge, indem sie die Wiederverwendbarkeit des Kühlmittels bestimmen.
Welche Parameter werden in Kühlmitteln analysiert?
- pH-Wert: Gibt den Säuregrad oder die Alkalität der Flüssigkeit an. Der pH-Wert muss ausgeglichen sein, um Korrosion und chemischen Abbau zu verhindern. Er wird mit pH-Messgeräten geprüft. Ein niedriger pH-Wert weist auf ein saures Milieu hin, ein hoher pH-Wert auf ein übermäßig basisches Milieu; beides kann sich nachteilig auf die Systemkomponenten auswirken.
- Korrosionsinhibitor-Gehalt: Inhibitoren, die Metalloberflächen vor Korrosion schützen, müssen in ausreichender Konzentration vorhanden sein. Der Gehalt wird durch Titration oder spektrophotometrische Methoden gemessen. Ein niedriger Inhibitor-Gehalt erhöht das Korrosionsrisiko.
- Glykolkonzentration: Glykol senkt den Gefrierpunkt und erhöht den Siedepunkt, wodurch die thermische Stabilität der Flüssigkeit gesteigert wird. Es werden Refraktometrie oder Gaschromatographie eingesetzt. Ein Rückgang des Glykolgehalts kann die Kühlleistung verringern, während ein zu hoher Glykolgehalt das Korrosionsrisiko erhöhen kann.
- Leitfähigkeit: Die Leitfähigkeit gibt die Menge der in der Flüssigkeit gelösten Ionen und den Verschmutzungsgrad an. Es werden elektrische Leitfähigkeitsmessgeräte verwendet. Eine hohe Leitfähigkeit deutet auf das Vorhandensein von Salz- und Metallionen hin, was das Korrosionsrisiko erhöht.
- Feststoffgehalt: Feststoffpartikel im Kühlmittel können Pumpen und Rohrleitungen verstopfen. Gemessen durch Filtration oder gravimetrische Analyse. Mit steigendem Feststoffgehalt können die mechanischen Komponenten des Systems beschädigt werden.
- Schaumbildungseigenschaften: Die Neigung der Flüssigkeit zur Schaumbildung kann die Effizienz des Systems und die Leistung der Pumpen beeinträchtigen. Es wird ein dynamischer Schaumtest durchgeführt. Übermäßige Schaumbildung kann durch Vermischung der Flüssigkeit mit Luft verursacht werden und die Schmierleistung beeinträchtigen.
- Thermische Stabilität: Bewertet die Fähigkeit des Kühlmittels, seine chemische Stabilität bei hohen Temperaturen aufrechtzuerhalten. Gemessen wird dies mittels thermogravimetrischer Analyse (TGA) oder Differentialthermoanalyse (DTA). Eine geringe thermische Stabilität kann dazu führen, dass die Flüssigkeit ihre Eigenschaften schnell verliert.
Was sind die Vorteile einer Kühlmittelanalyse?
- Systemschutz: Regelmäßige Analysen stellen sicher, dass die Systemkomponenten vor Problemen wie Korrosion, Verstopfung und thermischer Belastung geschützt sind.
- Erhöhte Effizienz: Ein korrektes Glykolverhältnis, der richtige pH-Wert und angemessene Inhibitorwerte erhöhen die Energieeffizienz des Systems.
- Lange Lebensdauer: Durch die kontinuierliche Überwachung des Zustands des Kühlmittels wird die Lebensdauer der Flüssigkeit verlängert und die Häufigkeit des Flüssigkeitswechsels optimiert.
- Umweltbewusstsein: Ausgediente Kühlmittel werden analysiert und ihr Recyclingpotenzial bewertet, wodurch Umweltabfälle reduziert werden.
Was sind Prüfstandards für Kühlmittel?
Die Kühlmittelanalyse wird gemäß verschiedenen internationalen Standards durchgeführt:
- ASTM D3306: Standardverfahren zur Prüfung von Motorkühlmitteln.
- ASTM D1384: Verfahren zur Bewertung der Korrosionsschutzeigenschaften von Kühlmitteln.
- BS 6580: Spezifikationen für Kfz-Kühlmittel.
- ISO 22241: Qualitätskontrollverfahren für industrielle Kühlmittel.
Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Bereich der Kühlmittelanalyse an. Wir bieten auch Dienstleistungen im Bereich der Schmierstoffanalyse an.
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