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Neueste Fluorid-Bewertung der EFSA: Sichere Aufnahmemengen für alle Altersgruppen

Die unbedenklichen Fluorid-Aufnahmemengen wurden aktualisiert!

Neueste Fluorid-Bewertung der EFSA: Sichere Aufnahmemengen für alle Altersgruppen

Welche Rolle spielt Fluorid im Körper und woher stammt es?

Fluorid, ein Mineral, das natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vorkommt, kann auch über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Es regt die Knochenneubildung an und beugt dem Entstehen und Fortschreiten von Karies vor. Wie allgemein bekannt ist, enthalten Boden, Wasser, Pflanzen und Lebensmittel Spuren von Fluorid.

Der größte Teil des Fluorids, das in den menschlichen Körper gelangt, stammt aus Wasser, Lebensmitteln und Getränken, Nahrungsergänzungsmitteln, Zahnpasta und verwandten Produkten. Etwa 80 % oder mehr der aufgenommenen Menge werden im Magen-Darm-Trakt resorbiert.

Auswirkungen einer übermäßigen Fluoridaufnahme:

  • Gelenkschmerzen oder -steifheit, die zu Osteoporose führen
  • Muskelschwund
  • Neurologische Defekte

Stellungnahme der EFSA

Auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Studien hat die EFSA die potenziellen Risiken für Verbraucher neu bewertet. In ihrer jüngsten Veröffentlichung hat sie sichere/verträgliche Aufnahmemengen für alle Altersgruppen dargelegt. Die Vorsitzende des Wissenschaftlichen Ausschusses der EFSA, Susanne Hougaard Bennekou, erklärte in ihren Ausführungen, dass die Gesamtexposition gegenüber Fluorid auf der Grundlage der aktuellen Fluoridkonzentrationen im europäischen Trinkwasser ihrer Einschätzung nach die tolerierbare Obergrenze nicht überschreitet und kein Gesundheitsrisiko darstellt. Die Vorsitzende des Wissenschaftlichen Ausschusses der EFSA betonte die Bedeutung dieser Bewertung für Kinder und wies darauf hin, dass eine hohe Fluoridaufnahme über Trinkwasser oder Zahnpflegeprodukte zu leichter Fluorose (Verfärbung der Zähne) führen könnte.

Aktualisierte Werte für Säuglinge, Kinder und Erwachsene

Die EFSA hat tolerierbare Obergrenzen für die Aufnahme durch Säuglinge und Kleinkinder festgelegt. Demnach:

  • 1 Milligramm (mg/Tag) für Säuglinge im Alter von 0–12 Monaten,
  • 1,6 mg pro Tag für Kinder im Alter von 1–3 Jahren und
  • 2 mg pro Tag für Kinder im Alter von 4–8 Jahren.

NANOLAB-Perspektive: Warum ist die Überwachung von Fluorid wichtig?

Wir führen Analysen der Fluoridwerte vor allem in Wasser sowie in Kosmetika, Zahnpasta und anderen Konsumgütern durch. Die von der EFSA festgelegten neuen sicheren Aufnahmemengen erfordern einen präziseren Ansatz bei der Kontrolle dieser Produkte. Insbesondere bei empfindlichen Gruppen wie Säuglingen, Kindern und älteren Menschen ist es unerlässlich, die Expositionswerte zu kennen und zu überwachen.

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