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Die von der Europäischen Kommission erlassene Verordnung, die von Herstellern medizinischer Geräte einzuhalten ist; CE-Zertifikat für Medizinprodukte. Gemäß der Medizinprodukteverordnung 2017/745 (MDR) müssen alle Sicherheits- und Leistungsparameter (chemische, physikalische, biologische, biomechanische, Sterilität, Nachweis biologischer Belastung, beschleunigte Alterung und Einhaltung anderer produktspezifischer Prüfungen) sowie Strategien zur Umsetzung dieser Parameter festgelegt werden, und die Einhaltung dieser Anforderungen muss nachgewiesen werden.
Damit das Medizinprodukt die CE-Kennzeichnung erhält, müssen alle durchgeführten Arbeiten in einem technischen Dossier zusammengefasst werden. Der Hersteller des Medizinprodukts weist die Konformität mit der Medizinprodukteverordnung 2017/745 (MDR) durch das CE-Zertifikat für Medizinprodukte nach.
Die CE-Zertifizierung variiert je nach Risikogruppe des Medizinprodukts. Gehört das Produkt zur Gruppe mit geringem Risiko, ist der Verkauf auf dem Markt möglich, sofern die unter der Verantwortung des Medizinprodukteherstellers erstellte „Konformitätserklärung“ (Declaration of Conformity) vorliegt.
Gehören Medizinprodukte jedoch zur mittleren oder hohen Risikogruppe, müssen sie von einer benannten Stelle geprüft und zugelassen werden. Anhand von 22 beschreibenden Regeln wird ein Medizinprodukt entsprechend den Risiken in die Klassen 1, Klasse 1 (steril und messtechnisch), Klasse 2A, Klasse 2B und Klasse 3 eingestuft.
Die CE-Kennzeichnung zeigt an, dass ein Produkt bestimmte Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen erfüllt, um auf dem Markt der Europäischen Union verkauft werden zu dürfen. Die CE-Kennzeichnung wird nur für Produkte erteilt, die den Vorschriften entsprechen. Die Medizinprodukteverordnung (MDR) regelt die Herstellung und das Inverkehrbringen von Medizinprodukten in der Europäischen Union und legt spezifische Anforderungen für die CE-Kennzeichnung fest.
Damit ein Medizinprodukt die CE-Kennzeichnungerhält, ist die Erstellung einer technischen Dokumentationobligatorisch. Die technische Dokumentation ist ein wichtiges Dokument, das belegt, dass das Produkt alle erforderlichen Bewertungen und Prüfungen bestanden hat, bevor es in Verkehr gebracht wird.
Die technische CE-Dokumentation enthält eine Vielzahl von Dokumenten und Daten, die die Sicherheit, Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Medizinprodukts belegen. Die Erstellung der technischen Dokumentation kann je nach Art des Produkts und Risikoklasse variieren, im Allgemeinen sollten jedoch folgende Punkte enthalten sein:
1. Produktbeschreibung und allgemeine Spezifikationen
2. Konstruktions- und Produktionsinformationen
3. Risikomanagement
4. Klinische Bewertung
5. Konformitätserklärung
6. Benutzer- und Kennzeichnungsinformationen
7. Herstellerangaben
Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Bereich der Analyse von Medizinprodukten an.
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