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Biologisch abbaubare Lebensmittelverpackungsmaterialien: Umweltfreundliche Lösungen

Was sind biologisch abbaubare Verpackungen? Welche Eigenschaften haben sie? Warum sollte man sie bevorzugen?

Biologisch abbaubare Lebensmittelverpackungsmaterialien: Umweltfreundliche Lösungen

Biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien für Lebensmittel

Kunststoffverpackungen finden insbesondere in der Lebensmittelindustrie breite Anwendung. Synthetische Verpackungsmaterialien auf Erdölbasis weisen Nachteile wie Umweltverschmutzung und die Anreicherung giftiger Substanzen auf, da sie in der Natur nur sehr langsam abgebaut werden.

Synthetische Kunststoffe auf Erdölbasis wie Polystyrol, Polypropylen, Polyethylen, Polymethylmethacrylat und Polyvinylchlorid sind in allen Bereichen unseres täglichen Lebens weit verbreitet, und jährlich werden mehr als 250 Millionen Tonnen davon produziert.

Das Bewusstsein der Verbraucher für die schädlichen Auswirkungen der von ihnen verwendeten Verpackungsmaterialien auf die Natur hat insbesondere in den letzten Jahren zugenommen. Dieses Bewusstsein zeigt sich vor allem bei Einkaufstüten aus Kunststoff. In vielen Ländern nimmt die Verwendung von Plastiktüten in Einkaufszentren sowohl aufgrund gesetzlicher Vorschriften als auch unter dem Einfluss von Nichtregierungsorganisationen ab, während das Interesse an biologisch abbaubaren Polymeren zunimmt.

Biologisch abbaubare Kunststoffverpackungsmaterialien, die aus essbaren Biomassequellen wie Pflanzenöl, Maisstärke, Erbsenstärke oder Mikroorganismen hergestellt werden, verursachen geringere Treibhausgasemissionen.

Gemäß der Definition der American Society for Testing Materials (ASTM) werden Polymere, die durch die Einwirkung von Bakterien, Pilzen, Algen, Hefen und anderen in der Natur vorkommenden Mikroorganismen abgebaut werden können, als biologisch abbaubare Polymere bezeichnet.

Biologisch abbaubare Polymere

Zu den biologisch abbaubaren Polymeren zählen Zellulose, Stärke, Leder, Chitin, Chitosan, bakterielle Polyester, die auf natürliche Weise von Lebewesen wie Tieren, Pflanzen und Bakterien produziert werden, sowie synthetisch hergestellte, aber nachweislich biologisch abbaubare Materialien wie Polymilchsäure (PLA), Polycaprolacton (PCL) und Polyglykolsäure (PGA). Grundsätzlich gibt es drei Hauptvoraussetzungen für den biologischen Abbau. Diese Voraussetzungen sind Organismus, Substrat und Umwelteinfluss. Wenn eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt ist, findet kein biologischer Abbau statt.

In den USA und den Ländern der Europäischen Union sind die Herstellung und Verwendung biologisch abbaubarer Kunststoffverpackungsmaterialien vorgeschrieben.

Durch den Einsatz biologisch abbaubarer Verpackungsmaterialien steigt das Umweltbewusstsein, die Verwendung von Verpackungsmaterialien auf Erdölbasis nimmt ab und verbreitet sich mit der sich weiterentwickelnden Technologie von Tag zu Tag. Biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien sind gegenüber Kunststoffen noch nicht wettbewerbsfähig genug. Der wichtigste Grund dafür sind hohe Forschungs- und Entwicklungskosten sowie geringe Produktionskapazitäten. In Zukunft werden mit dem Anstieg der Rohölpreise erneuerbare Rohstoffressourcen an Bedeutung gewinnen und die Produktion umweltfreundlicher Kunststoffe die heutigen Kunststoffe ersetzen.

Die Nanolab Laboratories Group bietet weiterhin Dienstleistungen im Bereich Verpackungsanalyse an. Wir bieten auch Dienstleistungen zu NIAS-Studien im Bereich Verpackung an.

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